Holocaustwitz II

Jetzt gibt es schon die ersten Postings in den Onlineteilen der Zeitungen. Der Grundtenor ist folgender: Die Juden sollen endlich einmal Ruhe geben. (war zu erwarten) Der Muzikant soll lieber schauen wie sich die Israelis aufführen. (No na, das war erst recht zu erwarten) Über den Haider haben sie auch Witze gemacht, das war wohl ok, oder was? (der war ja auch so was von einem Opfer….)
Im Grossen und Ganzen schauts so aus: Der Jud soll die Goschen halten, dann hamma nix gegen ihn. Aber sich aufregen, das geht gar nicht. Wenn der Jud sich trotzdem beschwert, dann soll er vor der eigenen Türe kehren und die ist immer Israel, egal woher der sich aufregende Jude wirklich kommt. Hier ein paar besonders gschmackige Beispiele von Leserkommentaren aus der Kleinen Zeitung: So sehr sie Übelkeit verursachen, so irre sie sein mögen, sie werden nicht zensuriert, das „Volk“ darf seinen Unmut zeigen. Tiefer gehts nicht, blöder auch nicht.

koenigmich am 19.11.2010, 09:42Kommentar melden
Net scho wieder….

Immer wieder das gleiche Problem, wahrscheinlich dürfen wir im Jahr 2150 auch noch entschuldigung sagen.
Es reicht jetzt einmal!!!!!!!!!!!!!!!!!

stixi32 am 19.11.2010, 09:21Kommentar melden
als nächstes…

..sollten die die katholische kirche verklagen. immerhin hat gott das ganze zugelassen!
so schlimme und fürchterlich das geschehen ist, aber ich frage mich wann die geldmacherei endlich ein ende hat……

rossini am 19.11.2010, 07:16Kommentar melden
Lieber Herr Muzikant!

Wie lange soll sich die Welt noch vor Israel verbeugen?
Noch einmal 100 Jahre? Weil hundert Jahre hätten wir schon fast!
Wer einen Witz nicht versteht, der soll sich eingraben!

klaresache am 19.11.2010, 03:59Kommentar melden
herr muzikant die politik israels gefährdet im höchsten mase den weltfrieden !

steine werfende jungs werden von mutigen soldaten täglich erschossen !da geben sie keine stellungsnahme ab .aber ein witz nichs anderes wahr es bringt sie in rage ?schon eigenartig , was ?

liberda am 18.11.2010, 22:55Kommentar melden
Bitte Herr Musicant

erklären Sie einmal das Faktum, dass Ihre Isrealis im Libanonkrieg den österrr. UN-Major Lang aus Güssing iln einem UN-Beobachungscamp getötet haben, aber die Familie und vor allem den Buben dieses österr. Offiziers schmählich im Stich gelassen haben. Man soll nur das von andern verlangen, das man selber zu tun bereit ist. Wäre ein Israeli von einem österr. Offizier getötet worden – unvorstellbar, was Ihre Landsleute dann aufführen würden. Herr Musicant, beenden Sie doch endlich diese Politik und befreien Sie die Ur- und UrUrenkel von den Wirren und Verbrechen des 2. Weltkrieges. Was werfen Sie diesen jungen Menschen, die heute für die Altvorderen ständig zahlen sollen, vor?

Antwort von holodari am 19.11.2010, 08:02Kommentar melden
Wenn´s um viel Geld geht,

ist jede Erklärung gut genug um an das Geld zu kommen.
Möglicherweise kommt auch einmal der Tag, an welchem sich das jüdische Volk für ihre Gräueltaten verantworten muss.
Ich denke, dass in der Vergangenheit eines jeden Volkes keine so schöne Dinge zu finden sind. Und ich glaube absolut an die Kraft der Verzeihung. Wie Grönemayer schon singt: „Der Mensch heißt Mensch, weil er hofft und vergibt, weil er mitfühlt und liebt….“

Antwort von marduk am 19.11.2010, 01:14Kommentar melden
Die Israeli müssen ihre Politik und ihre Kriege verteidigen

und sie haben die beste Lobby, die Deutschland und Österreich auf ewig die Erbschuld zuschiebt für Verbrechen im vorigen Jahrhundert

roemervondamals am 18.11.2010, 19:38Kommentar melden
Es gibt Heiligtümer, an die man nicht rühren darf. Da hört sich auch die Freiheit der Kunst auf!

Das definiert immer nur eine kleine Gruppe. Eine Gruppe, die in der Kunstszene, wie in der politischen Szene das Sagen hat. Also künstlerische Freiheit ist eine reine Definitionssache. Natürlich wird den Beiden eh nichts passieren, weil sie ja auch zu dieser Gruppe gehören. Ich finde den Witz übrigens nicht so problematisch. Da sind schon ganz andere und wirklich pietätlose Witze vom Stappel gelassen worden! Außerdem sollten wir uns mehr um die Gegenwart kümmern und da die Verbrechen von Guantanamo, Irakkrieg, Afghanistankrieg etc. bekämpfen! Das wäre noch sinnvoll, weil man da noch was verhindern kann!

daxenos am 18.11.2010, 18:51Kommentar melden
mit zweierlei maß…

ich kann mich noch gut an den „sketch“ von grisseund sterman erinnern, die auf kosten des ehemaligen lh haider und dem tragischen autounfall gemacht wurden….wäre schön gewesen, wenn der orf damals auch so konsequent gehandelt hätte….wie sich die hinterbliebenen wohl gefühlt haben, ariel…?

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3 Antworten to “Holocaustwitz II”

  1. aron2201sperber Says:

    die beiden Dummschwätzer unserer Nation haben mit ihrem Holocaust-Witz gezeigt, wie pervertiert die „Politische Korrektheit“ mittlerweile ist.

    Politische Korrektheit gab es immer schon:

    dass es falsch ist gegen Schwache, Minderheiten zu hetzen oder Vergewaltigungsopfer zu verhöhnen war schon immer ein politischer Grundkonsens zivilisierter Gesellschaften.

    zunehmend wurde jedoch „politisch korrekt“ mit „politisch links“ gleichgesetzt – das Gebot, nicht auf Minderheiten zu hetzen, wurde mit dem Gebot ergänzt, keine unvorteilhaften Sachen über Minderheiten verbreiten zu dürfen – und aus politischer Korrektheit die Wahrheit zu verschleiern.

    Ermordete Roma zu verhöhnen oder zu Gewalt gegen Roma aufzurufen, hätte immer schon gegen die Politische Korrektheit verstoßen – heute verstößt es gegen die Politische Korrektheit, die ethnische Herkunft eines Kriminellen in einem Zeitungsartikel zu erwähnen bzw. ein Problem mit Minderheiten überhaupt zur Kenntnis zu nehmen.

    Wer jedoch „politisch korrekt“ im Sinne von „politisch links“ ist, dem steht es hingegen sogar frei, sich völlig außerhalb der klassischen „politischen Korrektheit“ zu stellen.

    Über den Unfalltod eines politischen Gegners wurde herzlich gelacht – die Familienangehörigen mussten dafür auch noch Fernseh-Zwangsgebühren bezahlen.

    Wenn man sich durch den vielen Zuspruch politisch korrekt (links) genug fühlt, traut man sich sogar über Holocaust-Opfer drüber.

  2. Pervertierte Korrektheit « Aron Sperber's Weblog Says:

    […] beiden Dummschwätzer der Nation haben durch ihren Holocaustwitz aufgezeigt, wie pervertiert die „Politische Korrektheit“ mittlerweile […]

  3. stacy Says:

    makes me want to drink alchoholic beverages

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