Samir Kuntar

Am 22. April 1979 fuhr eine Gruppe von vier Männern vom Libanon mit einem motorisierten Schlauchboot nach Israel, einer von ihnen war ein Druse namens Samir Kuntar. Sie waren Mitglieder der Palästinensischen Befreiungsfront. Sie steuerten Naharija an, einen kleinen Ort zwischen Akko und der Grenze zum Libanon. Gegen Mitternacht gingen sie an Land und töteten gleich einmal einen Polizisten, der dort zufällig auftauchte.
In Naharija teilten sie sich in zwei Gruppen. Kuntar ging in das Haus der Familie Haran. Die Familie war zu Hause, der Vater Danny, die Mutter Smadar und ihre zwei kleinen Töchter Einat, vier und Yael, zwei. Mutter Smadar gelang es, sich mit Yael zu verstecken. Weil sie Angst hatte, dass Yael weinen könnte, hielt sie ihr mit der Hand den Mund zu.
Samir Kuntar nahm den Vater und die andere Tochter, Einat, als Geiseln und zwang sie mit an den Strand zu gehen. Dort schoss er dem Vater vor den Augen seiner vierjährigen Tochten in den Kopf und hielt ihn zusätzlich lange unter Wasser, weil er sicher gehen wollte, dass er auch tot war. Dan schlug er mit Steinen, die dort am Strand lagen, und anschließend mit seinem Gewehrkolben Einat den Schädel ein. Und in der Wohnung hatte die Mutter in ihrer Angst ihre eigene Tochter Yael erstickt……

Von den vier Terroristen wurden zwei gschnappt. Samir Kuntar bekam mehrmals lebenslänglich. Im Gefängnis lernte er Englisch und Hebräisch, studierte und verfasste eine Doktorarbeit. Soviel ich weiss wurden beide Häftlinge mittlerweile bei einem Gefangnenaustausch befreit und werden im Libanon als Helden gefeiert. Beim Austausch des anderen Häftlings wurden 1150 Araber gegen drei Juden ausgetauscht.

Mit solchen Leuten und mit denen, die sie zu Helden machen hat man zu tun, wenn es um Friedensgespräche geht. Die lächerliche Entrüstung über die Bewilligung von neuen Wohnungen in Ostjerusalem erweckt in Wirklichkeit Übelkeit. Es stimmt schon, diese Geschichte passierte 1979, das ist lange her, aber Samir Kuntar und sein Mörderkupane werden auch heute noch als Helden gefeiert und nicht als feige Mörder geächtet. Die Realität ist, dass es keinen Frieden geben wird, so lange Israel existiert. Die Araber werden keine Ruhe geben bis sie den letzten Juden ins Meer getrieben haben, Verhandlungen hin oder her.

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