Mit dem nassen Fetzen….

Bei all den Schweinereien die in Kärnten passieren, es vergeht kein Tag ohne Meldungen über die dort tätige Politmafia, man fühlt schon wohlige Schauer der Entrüstung beim Aufschlagen der Zeitungen, sollte man eines nicht vergessen: Diese Truppe hat einen Eid abgelegt und zwar nicht darauf, sich nur mehr um sich und die eigene Partei zu kümmern und diese Truppe verdient ordentlich Geld, viel Geld.

Während der Negerwitze erzählende Volltule herrschaftlich Hunderter oder Tausender verteilt, streift er monatlich rund € 14.000,– ein (in Worten vierzehntausend). Kann man das fassen? vierzehntausend Euro für so eine Performance? Sein Stellvertreter bekommt einen Tausender weniger, also dreizehntausend. Die Landesräte kassieren zwölftausendfünfhundert. Der Landtagspräsident neuentausend, der Klubobmann achttausendfünfhundert und ein kleiner Landtagsabgeordneter viertausendfünhundert.

Gibt es hier einen Chef, einen Prokuristen, einen Personalmanager? Wer kontrolliert die Arbeit dieser Herrschaften? In wlechem Betrieb könnte man sich derart aufführen, ohne jemals in die Gefahr einer Kündigung zu geraten? Wer bezahlt diese geschützte Werkstätte für Verbrecher und Vollidioten? Ja, abgewählt könnten sie werden, wenn sich das Volk nur bis zur nächsten Wahl erinnerte…. Aber wenn sie abgewählt werden, bekomen sie entweder eine Pension, die sich gewaschen hat, oder irgend einen Vorstandsposten oder Aufsichtsratposten, wo sie weiter nichts tun und kassieren.

Einmal ehrlich, sind wir so reich? Können wir uns das wirklich leisten? Dass wir zum Beispiel einem Grossbauern wie dem Scheuch zusätzlich zigtausend Euro hinten hinein schieben, nur damit wir uns seinen blöden Grinser anschauen müssen? Können wir uns einen Landeshauptmann leisten, der von der Staatsanwaltschaft bestätigt bekommt, dass er zu deppert ist die Tragweite seiner Handlungen abzuschätzen und deswegen nicht zur Verantwortung gezogen werden kann? Verdienen wir unser Geld so leicht? Wohl eher nicht. Unsereiner geht in der Früh aus dem Haus, hackelt mindestens acht Stunden pro Tag, kriegt Rüffel vom Chef, muss immer mit einer Kündigung rechnen, das heisst er lebt täglich mit einer reelen Existenzbedrohung, dafür bekommt er einen, im Vergleich zu den Politikern, die er gewählt hat, geradezu lächerlichen Lohn und finanziert diese Raubritter.

Zur Erinnerung, die Gelöbnisformel der Mitglieder der Landesregierung:

ICH GELOBE, DIE VERFASSUNG UND DIE GESETZE DES LANDES UND DES BUNDES GETREU ZU BEACHTEN UND MEINE PFLICHTEN NACH BESTEM WISSEN UND GEWISSEN ZU ERFÜLLEN.

Genau überlegt ist ein nasser Fetzen noch zu schade für diese Herrschaften.

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