So schauts aus in österreichischen Foren

November 11, 2009 von oren1

Einfach zum Kotzen:
Bild 1

Immer die gleiche Leier

November 9, 2009 von oren1

Lassen wir keine Mißverständnisse aufkommen. Sehen wir die Lage, wie sie ist. Ob Zweidrittelmehrheit oder nicht, ob Äthiopen dafür oder dagegen ist, ob Dahomey mitstimmt oder sich der Stimme enthält, ob es „Klärung der territorialen Verhältnisse im Nahen Osten“ heissen wird oder, um Israel einen Gefallen zu tun, „Klärung der regionalen Probleme“, ob so oder so, ob jetzt oder später – die Vereinten Nationen werden beschliessen, dass Israel sich auf die Grenzen vom 5. Juni 1967 zurückzuziehen hat, wenn nicht noch weiter nach hinten. So muss es sein und so wird es sein. Eine Schmach? Eine Schande? Eine erbärmliche Ungerechtigkeit? Gewiss. Aber das ist nun mal der Lauf der Welt. Die Sowjetunion, die sich nach dem Krieg ein Viertel von Rumänien einverleibt hat und ein paar Happen von Polen und der Tschechoslowakei dazu; Polen, das seither einen nicht unbeträchtlichen Teil Deutschlands als Polen bezeichnet; Ägypten, das den Gazastreifen für sich reklamiert; Jordanien, das ohne zu fragen das Westufer des Jordans annektiert hat – sie alle vereinen sich zum großen Entrüstungschor: „Was? Gebietszuwachs durch Krieg? Gibts nicht!“

Und unsere Freunde werden danebenstehen, werden ihre Hände falten und für unser Wohlbefinden beten.

Das Friedenslager, das eine enorme Kriegsmacht ist, wird die öffentliche Meinung – die wir durch unser beharrliches Verlangen, sogar nach einem gewonnen Krieg am Leben bleiben zu wollen, ohnhin schon verärgert haben – in die nüchterne Sprache der Tatsachen überstzen.

„Wenn man uns noch lange provoziert“, brüllt das Friedenslager, „dann reisst uns die Geduld und dann geschehen entsetzliche Dinge. Wir können in unserem heiligen Zorn für nichts garantieren!“

Vor diesen furchterregenden Worten erzittert und verstummt die ganze Welt.

Aus: Pardon wir haben gewonnen. Ephraim Kishon, übersetzt von Friedrich Torberg in den sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts.

Klingt doch irgendwie aktuell, oder? Abgesehen davon, dass es keine Sowjetunion mehr gibt, dass es keine Tschechoslowakei mehr gibt, keine Berliner Mauer mehr…. der Chor der Entrüsteten, der Chor der vereinigten Antisemiten klingt noch immer irgendwie gleich. Es hat sich nicht viel geändert.

Die Kleine Zeitung und die Mauern

November 9, 2009 von oren1

Anlässlich des zwanzigjährigen Jubiläums des Mauerfalls in Berlin, hat die Kleine Zeitung auf den Seiten Zwei und Drei einen besonders hintergründigen Beitrag geleistet.

20 Jahre nach Berlin: Mauern, die leider noch nicht gefallen sind

Jetzt kommen sieben Bilder, unteranderen von der chinesischen Mauer, die doch mittlerweile eine imposante Sehenswürdigkeit geworden ist, warum die leider noch nicht gefallen ist, erklärt uns die Kleine nicht.

Gleich an zweiter Stelle kommt der Schutzwall in Israel:

Besonders brutal ist jener Wall, den die Israelis zum Schutz vor Terroristen in Palästina hochgezogen haben.

Immerhin, zum Schutz vor Terroristen. Dass die Selbstmordanschläge  auf Schulbusse, Fussgängerzonen, Discos und vielerlei zivile Einrichtungen dank der Sperranlage auf null zurückgegangen sind, findet die Kleine nicht erwähnenswert. Dass diese Selbstmordanschläge besonders Kinder treffen sollten, da diese ja einmal böse zionistische Soldaten werden könnten, bleibt natürlich auch unerwähnt. Vielleicht hat sich der Intelligenzling, auf dessen Kappe dieser vor Blödheit strotzende Beitrag geht, einfach verschrieben und er meinte, den Wall, der die besonders brutalen Terroristen abhalten sollte….aber nein, so blöd ist er auch nicht, denn seine Blödheit hat Methode.

Die chinesische Mauer und der besonders brutale zionistische Wall haben nämlich coole Gesellschaft:

3. Faktisch unüberwindbar ist die Grenze zwischen Nord- und Südkorea, wo einander zwei waffenstarrende Armeen belauern

4. Die USA haben eine Barriere gegen illegale Einwanderer aus Mexiko errichtet.

5. In Zypern trennt die „Green Line“ Griechen und Türken

6. in Tschechien hat man in einer Kleinstadt Mauern um eine Roma-Siedlung errichtet.

7. In Marokko schützt Spanien seine Enklaven Melilla und Ceuta vor Flüchtlingen.

Der Kapazunder hat sich gedacht, was schreib ich bloss zum Mauerfall? Da seinem offenbar leeren Hirn nichts einfiel, hat er einfach ein paar Mauern hergenommen, sie in einen Topf geworfen und Sinnsprüchlein dazu erfunden und dafür bekommt er wahrscheinlich den Pulitzerpreis.

Col. Richard Kemp

Oktober 25, 2009 von oren1

Die Rede vor dem UN-Menschenrechtsrat auf Deutsch übersetzt:

http://eppinger.wordpress.com/2009/10/20/eine-armee-im-recht/

Goldstonereport??

Oktober 23, 2009 von oren1

Der Segen der „Mauer“ (gefunden bei Heplev)

Oktober 21, 2009 von oren1

Er musste den Juden dann noch ins Stammbuch schreiben, dass die Mauer nichts nutzt und nicht ewig stehen wird. Da hat er sich wohl an Berlin erinnert gefühlt, wobei zu sagen bleibt: Die Mauer in Berlin war leider sehr effektiv, die „Mauer“ im heiligen Land ist es zum Glück auch. Sie erfüllt ihren Zweck: Die Terroristen haben kaum eine Chance nach Israel zu kommen, um dort ihrem Hobby nachzugehen; und ganz nebenbei haben massive Diebstähle aufgehört, die vor Errichtung der Sperranlagen noch an der Tagesordnung waren. (Wenn ich jetzt behaupte, das zeige, wer die Israelis „westlich“ der Grünen Linie bestohlen hat, bin ich dann Rassist? Wir dürfen doch von Arabern/Muslimen immer nur das Beste annehmen, die Verbrecher sind die Westler…)

Hier weiter lesen: http://heplev.wordpress.com/2009/10/17/bischofliches-vokabular/

Im Land der Toleranz II….

Oktober 20, 2009 von oren1

und warum überlässt man diese Probleme den Neonazis und Rechtsradikalen, die sie nur zur Hetze benutzen und in Wirklichkeit gegen jede Lösung sind?

Im Land der Toleranz..

Oktober 20, 2009 von oren1

oder was passiert, wenn man ein Fremder wird, weil die Fremden im Land in dem sie jetzt leben, nicht zu Hause sein wollen.

Islam will dominate, Islam will conquer

Oktober 19, 2009 von oren1

Alles, was dieser nette, bärtige Mann ausdrücken will ist, dass der Islam siegen wird. Siegen über Europa, welches zerstört wird, siegen über das United Kingdom, welches zerstört wird, siegen über Israel, welches zerstört wird, siegen über die USA, welche zerstört werden. All dies lässt er heraus, anlässlich eines Besuches von Geert Wilders, seines Zeichens „rechtsextremer Politiker“ aus den Niederlanden.

So ist das in einer Demokratie, die netten englischen Polizisten stehen davor, mit netten englischen Gesichtern, hören zu wie der Islam ihre Welt zerstören wird und lächeln dazu, gerade so, als verstünden sie kein englisch. So ist das in der Welt der Toleranz. Diese Welt toleriert und hört lächelnd zu, wenn jemand brüllend ihre Zerstörung propagiert und zu Mord und Totschlag aufruft.

Oktober 2009

Oktober 10, 2009 von oren1

Einiges los im Oktober. Obama oder eigentlich seine Idee oder eigentlich die Hoffnung, die die Idee, die man ihm zuschreibt, bekommt den Nobelpreis für Frieden. Kim Jong aus Nordkorea, Hugo Chavez, und Achmadinejad gratulieren, na und?

In Klagenfurt gibt es eine Jörg Haider-Ausstellung. Auf schwarzen Fahnen wird deren Eröffnung am 11. 10. propagiert, in Wirklichkeit eröffnet sie aber schon am 10. 10.. Die Ausstellung ist so wie man sie erwartet. Eine Lobhudelei. Ehemalige Nochimmer-Nazis und ihre Nachkommen laufen darin herum, spielen Taschenbillard mit ihren Halbsteifen. Verschwörungstheorien kursieren über den Tod des Besoffenen, der zu schnell gefahren ist, und es gibt einen Kellner, der ein Liebhaber gewesen sein soll. Beweis dafür, er hat ein Laptop vom Grölaz bekommen, damit sie sich täglich Emails schreiben können. Was wird die Nebenwitwe Petzner dazu sagen? Eigentlich wurscht.

Apropos kim Jong aus Nordkorea. Ein scheinbar vollkommener Irrer, der glaubt ein Künstler zu sein, darf, dank der BZÖ-Clique, die glaubt eine Landesregierung zu sein, meist aber nur dumme Negerwitze erzählt, eine Lobhudel-Ausstellung über Nordkorea machen, findet es dort wahnsinnig toll, und Schuld, dass dieses romantische Land so einen schlechten Ruf hat, ist eine imperialistische, jüdische Bande aus dem grauslichen imperialistischen Amerika. Eh klar. Ah ja, ganz besonders toll finden die delierierenden Bzöler, dass es in Nordkorea keine Asylanten, Ausländer und sonstiges Gesindel gibt. Alles klar?

Ja und dieser Schwachkopf von einem Künstler, darf seine schwachsinnige Ausstellung an einem Ort abhalten, der für die Preisverleihung an die Konsensgruppe, für die Lösung der Ortstafelfrage verboten war.

Es ist halt Oktober, was kann man von so einem Monat schon erwarten……

Anzünden von Mitschülern

Oktober 1, 2009 von oren1

Eine fünfzehnjährige Muslima ist von zwei Mitschülerinnen attackiert worden. Unteranderem wollten die zwei Mädchen ihr Kopftuch anzünden, haben es auch versucht aber es hat nicht gebrannt. Die Mutter hat mit der Schulleitung gesprochen, diese hat ihr geraten die beiden Mädchen anzuzeigen. Der Verfassungsschutz und die Abteilung für Terrorismusbekämpfung schalten sich ein. Schnell wird festgestellt (meiner Meinung nach zu schnell), dass die Tat nicht religiös motiviert war. Na Gott sei Dank, dann ist ja gut….

Es ist schrecklich, wenn das eigene Kind in der Schule gemobbt wird, wenn es jeden Tag weinend nach Hause kommt. Kinder können gnadenlos sein und brutal. Aus was für Familien stammen Kinder, die andere Kinder anzünden, aus welchem Grund auch immer. Was wäre wenn sie den Schal einer Katholikin angezündet hätten? Was wäre, wenn sie das Kopftuch einer Rosentaler Bäuerin angezündet hätten. Woher weiss man so schnell und so genau, dass die Tat nicht religiös motiviert war, und warum ist es eigentlich so wichtig? Wann ist das versuchte Anzünden eines Menschen schlimmer, wenn die Tat religiös motiviert ist, oder wenn sie einfach sekulär gemein war? Fünfzehnjährige sind cool, sie wollen auffallen, sie wollen Grenzen testen, sie werden mit 16 wahrscheinlich Strache wählen, man muss ihnen unmissverständlich klar machen, dass man anderen nicht wehtut, sondern, dass man Schwächeren beisteht. Nur um das geht es. Nicht ob der Schass religiös motiviert war oder nicht und man braucht auch keinen Verfassungsschutz und keine Terrorismusbekämpfung dafür.

Manchmal lass ich mich dazu hinreissen zu glauben, dass ein paar Watschen und klare Worte zwar brachial aber wirksam wären aber, dass sich die Eltern nicht mehr trauen sich zu akzentuieren, weil sie zu bequem dazu sind. Zuletzt noch eine polemische Frage, was würde passieren, wenn das Ganze einer Katholikin in einer moslemischen Demokratie passieren würde?

Ja ja freilich, wir sind ja aufgeklärt und die Toleranten…..

SPÖ

September 30, 2009 von oren1

Solange sich die SPÖ braun färbt, wird sie verlieren. Solange die SPÖ versucht, mit der Sprache des Strache auf Wählerfang zu gehen, wird sie auf die Pappen fallen. Solange die SPÖ keine eigene und klare Sprache gegen die Hetzerei und Panikmache der Blaubraunen findet, werden die Wähler dort hin rennen. Solange in der SPÖ Idioten wie Voves, Haider und Burgstaller dauernd querschiessen nur um sich wichtig zu machen, geht in dieser Partei nichts weiter. Solange die SPÖ keine moderne und eigene Wirtschaftsmeinung hat und ihr nur platte Trottelwörter wie „Reichensteuer“ einfallen, wird sie weiter talwärts fahren. Solange die SPÖ vergisst, dass sie eine moderne, ideenreiche, fortschrittliche und inovative Partei sein muss, wird sie aus der politischen Landschaft verschwinden. Solange fette, langweilige und nur um ihre Vorteile bemühte Bonzen in dieser Partei das Sagen haben, kann man diese Partei nicht wählen. Liebe SPÖ, mach die Fenster auf, lass frische Luft herein und wach endlich auf!! Wir sind schon im 21. Jahrhundert!

Das Kartell der Hetzer von Paul Lendvai

September 23, 2009 von oren1

Zu Recht verkündete ein Wiener Boulevardblatt. „FP-Sieg mit Exiljuden-Sager“. Der eigentliche Wahlsieger (41 Prozent bei den jungen Wählern) bleibt trotz seiner am Wahlabend zur Schau getragenen lächelnden Maske jener „erste Politiker in der Zweiten Republik, der ohne Verstellung, ohne sich mit Anspielungen zu begnügen … das Feindbild Jude wieder in die österreichische Politik einführen wollte.“ An dieser Feststellung des in Hohenems (38 Prozent für die FPÖ) beheimateten angesehenen Schriftstellers Michael Köhlmeier ist nicht zu rütteln.

http://derstandard.at/fs/1253596453424/Kartell-der-Hetzer

Der Mankell spricht…

September 20, 2009 von oren1

Ob der Mankell vom Alter und vom Ramadan geschwächt ist, weiss ich nicht. Aber er deliriert ähnlich. Wenns nach ihm geht, ist die prinzipielle Existenz Israels schon ein Verbrechen. Dass der Typ so kaput ist hab ich mir nicht erwartet….

http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/mankell_bekommt_den_langer_preis/

Der Ayatholla spricht….

September 20, 2009 von oren1

Offensichtlich vom Alter und zusätzlich vom Ramadan geschwächt, deliriert der Ayatholla Khamenei über das zionistische Krebsgeschwür, das die islamische Nation zerfrisst. Sein wir ehrlich, haben wir etwas anderes von dem erwartet?

http://derstandard.at/fs/1252771746774/Khamenei-Zionistischer-Krebs-zerfrisst-die-islamische-Nation

Antisemitische Posts

September 17, 2009 von oren1

Im Politikforum kann man ein Posting bewundern, dass nicht nur vor Dummheit, sondern auch vor Antisemitismus trieft. Nun ist es eigentlich eh logisch, oder hat schon irgend jemand einen Antisemiten gesehen, der nicht vor Dummheit trieft, ist Antisemitismus doch so ziemlich das idiotischste und unlogischste was man so antrifft. Dieser Beitrag eines gewissen Ferenc, der vollkommen gaga sein muss, ist sowas von hasstriefend und dumm, dass er sehr gut generell als Ausstellungsstück für die vollkommene Verblödung von Antisemiten herhalten kann. Sachlich auf so einen Schwachsinn zu antworten halte ich für ebenso dumm und das ganze unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit stehen zu lassen ist sogar fahrlässig dumm.

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Ein intelligenter Moslem

September 9, 2009 von oren1

Der Mann bringt auf den Punkt um was es im nahen Osten geht. Er spricht zwar von einer zionistischen Gang, aber er erkennt, dass diese, in eine wertlose Wüste eingewandert hat und nur mit Fleiss, Wissen, Disziplin und harter Arbeit ein blühendes Land entstehen hat lassen, während die Araber vor Neid und Hass zuschauen und zerplatzen.

Die Hamas, demokratisch legitimiert?

September 8, 2009 von oren1

Man kann nicht oft genug daran erinnern, dass die Hamas eine demokratisch gewählte Partei mit großem sozialen Potenzial ist!!

http://spiritofentebbe.wordpress.com/2009/09/03/gaza-stimmen-fur-den-frieden/

Der erste Jude im Revolutionsrat der Fatah

August 16, 2009 von oren1

Henryk Broder: Na und, einer von uns hat es sogar bis zum Sohn Gottes gebracht….!“

http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/uri_hats_geschafft/

Strache versus Dörfler

August 10, 2009 von oren1

Das könnte ein Klassiker werden, die zwei weitaus Niveauvollsten, leicht fett, im stilvollen Gespräch:

Israel ist immer schuld..

August 10, 2009 von oren1

Auch wenn nix ist. Israel ist ein Hinschauer, ein Megaseller, ein Moralthermometer, ein schlechtes-Gewissen-Abstreifer, es ist ungefährlich sich über Israel aufzuregen, es ist intellektuell und lässt sich vorzüglich mit einem geringschätzigen Blick auf Amerika verbinden, was wiederum ungefährlich und cool ist. Man fühlt sich wie einst Rosseau wenn man die Palestinenser zu edlen Wilden stilisiert, man will mit Harun al Rashid und seinem fliegenden Teppich durch den Orient aus dem das Licht kommt brausen und romantische Abenteuer bestehen und nimmt locker in Kauf wenn nebenbei ein paar Köpfe rollen, solange man selbst sicher ist. Man ist Kara ben Nemsi und reitet auf Riih für die Gerechtigkeit. Dann gehts zurück zur Kohlsuppe, zu Gulasch mit Bier, mit einem guten Gefühl, es den Juden wieder einmal reingesagt zu haben. Der Biedermann als Held muss in der heutigen Zeit Israelkritiker sein, anders gehts nicht!

http://www.cicero.de/259.php?kol_id=10812

Die Juden, der Omega

August 9, 2009 von oren1

Wieviele Völker sind eigentlich schon verschwunden? Ich meine im Laufe der Geschichte, sagen wir die letzten 3000 Jahre oder so. Sie wurden vernichtet oder einfach aufgesogen. Man hat ihre Heiligtümer, ihre Götzen und damit ihre Identität zerstört und weg waren sie. Das jüdische Volk wäre eigentlich geradezu prädestiniert gewesen zu verschwinden, von Anderen, Stärkeren einfach einverleibt zu werden. Es war nie ein großes oder mächtiges Volk aber die Juden hatten einen entscheidenden Vorteil. Man konnte ihre Götzen nicht vernichten, ihre Götter nicht stürzen, das war nicht möglich. Erstens weil sie nur an einen Gott glaubten und noch immer glauben und zweitens weil dieser Gott kein Bild und keine Form hat, ja nicht einmal eine Beschreibung zulässt, nicht einmal einen Namen darf man ihm geben. Dieser Gott ist kein Götze den man einfach vom Podest stossen kann, er ist eine Idee, die man im Kopf mitnehmen kann, überallhin, in jedes baylonische Exil, in die Diaspora, in die Autodafees und in die Hölle der Todeslager. Diese Idee eines Gottes war  und ist unzerstörbar.

Nicht einmal die populistischen Nachahmer, Christentum und Islam, die das Ganze etwas benutzerfreundlicher und weniger kompliziert gestaltet haben, damit die Leute sich so schnell wie möglich bekehren, wenn es nicht schnell genug ging hat man halt nachgeholfen und zwangsbekehrt. Diese Religionen sind so schnell gewachsen, dass einem die Luft wegbleibt, die Basis jedoch ist man nicht losgeworden, da hat eine zweitausendjahrelange Verleumdung und Verfolgung auch nichts genutzt. Nicht einmal, dass man die Thora als „Altes Testament“ in den eigenen Kanon aufgenommen hat, hat was genutzt.

Das jüdische Volk ist unzerstörbar aber es scheint eine schwierige Rolle unter den Völkern zu haben nämlich die des Omegas. Der Omega in einem Wolfsrudel ist der, der die ganzen Aggressionen abbekommt, an dem sich jeder abreagieren kann, bevor er vollkommen explodiert und durchdreht, gut fürs Rudel, schlecht für den, der Omega ist. Die Juden waren der Sündenbock für alles. Sie haben den Herrn umgebracht, waren Kapitalisten und Blutsauger und gleichzeitig Kommunisten, es gibt quasi nichts, was man ihnen nicht bequem in die Schuhe schieben konnte. Man konnte aus ihnen Geld herauspressen bis zum geht nicht mehr, nur um sie dann mit Schimpf und Schande aus der Stadt zu jagen, meistens wenns ans Rückzahlen ging. Sie waren für jede Verschwörung die perfekte Hauptrolle.

Dieses „praktische“ und „bequeme“ Gebilde bekam natürlich mit der Gründung des jüdischen Staates seine Risse. Was tun, wenn einem der Omega abhanden kommt, was tun, wenn der Omega auf einmal beschliesst keiner mehr zu sein, wenn er, nach dem er alles ertragen und erduldet hat, auf einmal zurückbetoniert, aber ordentlich? Ein wehrhafter Omega? Ein Skandal! Da hebt man entrüstet den Zeigefinger, appelliert an die Menschlichkeit, da werden die Todeslager auch schnell zu Besserungsanstalten.  Wer hat das noch nicht gehört: „Gerade die Juden sollten wissen, nach dem was sie durchgemacht haben, gerade die Juden sollten oder sollten nicht, müssen oder dürfen nicht….“ Waren die KZs doch zu lasch geführt? Es scheint, als würde jetzt die ganze Welt nichts anderes zu tun haben, als ihren abhanden gekommenen Omega zu beobachten und jede seiner Bewegungen zu kommentieren, im Kreis um ihn zu sitzen und auf den Zeitpunkt zu warten ihn wieder zu dem zu machen, was man gehabt hat, was man dringend braucht, den Sündenbock, den, auf dem man gefahrlos herumhacken kann.

Weisst du was, liebe Welt? Such dir gefälligst jemand anderen! Es reicht! Die Zeit, wo man den Juden alles in die Schuhe schieben konnte, ihnen die ganze Scheisse, die man selbst produziert hat, aufzuladen, ist Vergangenheit, Zehu!! Beobachtet jemand anderen, spart euch eure Kommentare. Es ist dumm, von euch den Boykott israelischer Waren zu fordern und täglich, unwissentlich von israelischen Erfindungen zu profitieren. Mit dem Dreck am Stecken den ihr habt, braucht ihr nirgends mehr hinzusehen. Kehrt vor eurer eigenen Türe, damit sie wieder einmal aufgeht und frischer Wind in euer modriges Zuhause bläßt, alles klar?

Juhuu eine Haiderausstellung

August 5, 2009 von oren1

Gar keine schlechte Idee so eine Ausstellung. Es gibt bei uns schon Menschen mit „Migrationshintergrund“, die meist auf Grund dieses Hintergrunds machen dürfen was sie wollen, oder zumindest entschuldigt oder beschuldigt der „Migrationshintergrund“ so manches. Bei Haider hätte man also einen „Nazi-onshintergrund“ als Beweis oder Entschuldigung für sein schräge politische Karriere. Die Ausstellung könnte zeigen, wie belastend es für einen jungen Menschen ist in einem Elternhaus aufzuwachsen, in dem beide Eltern hochdekorierte Nazis waren. Der Werdegang und die politische Einstellung scheinen vorgezeichnet. Ich weiss nicht ob es bei Menschen mit „Nazi-onshintergrund“ den Vater- Sohnkonflikt gibt. Bei Haider hat der offensichtlich ausgelassen. Die Ausstellung könnte detailliert zeigen, dass auch Politiker mit „Nazi-onshintergrund“ die Beschäftigungspolitik des dritten Reiches super fanden, dass sie die SS-Veteranen toll finden und glauben es mit ehrlichen Menschen zutun zu haben, anstatt zu wissen, dass das Mitglieder der grössten Mörderbande des gesamten Krieges waren. Politiker mit „Nazi-onshintergrund verwechseln Todeslager auch schon einmal mit Straflagern, kann passieren, bei dem Hintergrund…nicht? Andererseits ist es fraglich ob man so eine Ausstellung wirklich braucht, in einem Land, in dem fast alle einen „Nazi-onshintergrund“ haben, ausser denen natürlich, die einen Migrationshintergrund haben.

Für die linken Rassisten

Juli 25, 2009 von oren1

Für die linken Rassisten, die in ihrer Verbohrtheit und Verblödung unter dem Deckmantel der Multikulturalität ihre Haut billig verschachern, ein kurzer Beitrag von Pat Condell:

http://www.youtube.com/watch?v=G4FpTvp0tgs&feature=channel_page

Kärnten in der Krise

Juli 20, 2009 von oren1

Land braucht „Bündelung der Kräfte“
Der „Kärnten Gipfel 2009″ wird am Donnerstag, den 23. Juli, um 9.00 Uhr im Spiegelsaal der Kärntner Landesregierung stattfinden. „Die aktuell angespannte Situation erfordert rasches Handeln der Entscheidungsträger. Das Land braucht eine Bündelung der Kräfte“, so Dörfler.


Na also, nachdem die Orangen das Land in den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Abgrund geführt haben, natürlich mit der Zustimmung von ÖVP und SPÖ, ruft der Oberstraßenarbeiter und Negerwitzeerzähler nach einer Bündelung der Kräfte. Das heisst nichts anderes, als dass jetzt bitte alle auslöffeln sollen, was die Orangen verschissen haben. Das ist ja der Oberschmäh, ich baue eine Scheiße nach der anderen und rufe dann alle zur konstruktiven Zusammenarbeit auf.

So ähnlich hat der Schüssel ja auch getan, als die EU Sanktionen wegen der rechtsradikalen FPÖ unter Haider in der Regierung gegen Österreich verhängt hat, da hat der Schüssel einen nationalen Zusammenschluss verlangt, gegen die böse EU.

Eigenverantwortung? Kemmanit, wollmanit, brauchmanit.

Israel sells

Juli 17, 2009 von oren1

Endlich durchbricht ein Aufrechter, ein wirklicher Experte, ein gewisser Andras Szigevari das langweilig gewordenen Medientreiben in der Sommerhitze. Laue Berichte aus dem Iran wo das Regime Demonstranten niedermetzelt, bringen keinen Berufsposter in Wallung. Aber kaum kommt wieder ein Experte für Nahost und hebt seinen vor Moral triefenden Finger quillt, in diesem Fall das Standardforum über vor Gerechtigkeitsfanatikern. Israel sells eben….aber nur wenn es in den Augen von rechtschaffenen Mitteleuropäern wieder einmal unartig war.

Offensichtlich hat das schlechte Gewissen Mitteleuropa und hier speziell Deutschland und Österreich noch immer fest im Griff. Man beobachtet die Juden ganz genau, zumindest die, die überlebt haben, die, die man nicht umbringen konnte, sei es aktiv oder inaktiv weil man schnell die Grenzen dicht machte. Mal schauen ob Auschwitz das Besserungslager gewirkt hat. Ist doch praktisch, man hätschelt und beweint die toten Juden, das schaut gut aus und ist relativ aufwandslos und man drischt den Überlebenden heftig auf die Finger, wie der Oberlehrer Lempel, wenn sie sich erdreisten sich selbst zu verteidigen.

Ich will auf den Gazakrieg gar nicht näher eingehen. Im Krieg mit diesen Irren (Hamas) passieren schon einmal schlimme Dinge, man hat es ja auch mit schlimmen Gegnern zu tun, die sagen:“Ihr liebt da Leben und wir den Tod“. Daraus folgern sie, dass man im Kampf gegen sie keine Chance hat. Trotzdem werden sie von den meisten NGOs gehätschelt, sie können andere in die Luft sprengen, sich selbst in die Luft sprengen, ein Land Jahre lang mit Raketen terrorisieren, sich untereinander umbringen….alles wurscht, sie werden gehätschelt und zu Freiheitskämpfern hochstilisiert und mit „Hilfsgeldern“ überhäuft. Israel hat gelernt mit solchen Gegnern umzugehen und dabei eine westliche Demokratie zu bleiben, es hat gelernt hart durch zu greifen, wenn es um seine Verteidigung geht und dabei noch so wenig wie möglich Unschuldige darunter leiden zu lassen und es hat gelernt, danach darüber nach zu denken, was man falsch gemacht hat und zieht daraus die Konsequenzen. Was will also der Kolumnist? Was er fordert passiert schon lange und zwar transparenter als beispielsweise Polizeiübergriffe in Österreich behandelt werden. Er will verkaufen, er will Postings, und weil ihm nichts einfällt, schreibt er eben über Israel, dass verkauft sich immer und ist ungefährlich, denn er muss weder eine Fatwa befürchten noch ein Selbstmordkommando.

http://derstandard.at/fs/1246542280067/Andras-Szigetvari-Gazakrieg-Zeit-fuer-die-Aufarbeitung

Siehe auch:

http://lindwurm.wordpress.com/2009/07/16/israel-muss-mal-wieder/

http://aron2201sperber.wordpress.com/2009/07/15/breaking-the-silence-im-standard/

Gebetsliga für Haider

Juli 9, 2009 von oren1

Das ist kein Witz. Es wurde offensichtlich eine Gebetsliga für Jörg Haider gegründet, die seine Selig- oder Heiligsprechung betreiben soll. Alles klar? Vielleicht ist das Ganze ja doch ein Witz, welcher normal empfindende Mensch…..ok ich weiss, das war jetzt Ultrablödsinn. Halb Kärnten besteht ja aus nicht normalempfindenden Menschen. Halb Kärnten? Gerade hat man ein Monster begraben, die halbe Welt ist hysterisch, die Staatsfunks und Staatssender haben das Begräbnis des Monsters weltweit übertragen und weltweit sind die Menschen gebannt vor der Glotze gesessen und haben kollektiv getrauert, um ein Monster, an dem nichts mehr echt war, nicht die Nase, nicht das Kinn, nicht die Haut, ein Homunculus, der sich in seinem Wahn selbst neu gebaut hat. Es ist ihm nicht zum Besseren gelungen, herausgekommen ist ein Monster und die Welt trauert. Das ist pervers.

Angesichts dessen kann man sich fragen, warum soll man eigentlich nicht eine Gebetsliga für Haider gründen?  Ich würde sagen, weil er auch ein Monster war, nicht in der Größenordnung von Michael Jackson, nicht so künstlich, tanzen hat er auch nicht so gut können, singen…na ja Ansätze waren da (wie war das? pfiatigott du scheane Olm).  Doch, doch er war ein Monster, ein moralisches Monster, ein Lügner und Blender, er hat öfter Wasser gepredigt und Wein getrunken als jeder Profipharisäer, warum soll man sowas selig oder heilig sprechen. Warum soll man irgendwen selig oder heilig sprechen? Haider hat auf Kosten derer, die er niedergemacht hat, Applaus geerntet, er hat auf Kosten derer, die er stigmatisierte, verdächtigte, verleumdete politischen Profit gemacht. Er hat zur Denunziation aufgerufen, hat gehetzt, gelogen und hat sich bereichert. Warum soll man so einen Menschen selig oder heilig sprechen?

Vielleicht weil er so ist wie wir alle? Sind wir besser? Vielleicht nicht wirklich. Vielleicht doch.  In meinen Augen war Haider ein politischer Hassadeur, der mit Emotionen gespielt hat wie kein anderer und über Leichen ging. Mir ist nicht leid um ihn, und ich finde es ausgesprochen dumm ein Gebetslige für ihn zu gründen.

Josef Winkler

Juli 3, 2009 von oren1

Josef Winkler hat anlässlich der kärnter Literaturtage, des Bachmannpreises ein Rede gehalten und gewissen Leuten gehörig was gesagt, die Rede ist jetzt zehn Tage online in der Kleinen Zeitung zu lesen und hier für immer, damit sie nicht vergessen wird:

1

JOSEF WINKLER:

DER KATZENSILBERKRANZ IN DER HENSELSTRASSE

Klagenfurter Rede zur Literatur, gehalten am 24. Juni 2009

„Eine ganze Epoche liegt zwischen uns, und heute ein gewaltiges Schneeland.“

Stéphane Mallarmé

1.

„Weil ich, in jener Zeit, an jenem Ort, unter Kindern war und wir neuen Platz gemacht

haben, gebe ich die Henselstraße preis, auch den Blick auf den Kreuzberg, und nehme zu

Zeugen all die Fichten, die Häher und das beredte Laub. Und weil mir zum Bewusstsein kam,

dass der Wirt keinen Groschen mehr für eine leere Siphonflasche gibt und für mich auch

keine Limonade mehr ausschenkt, überlasse ich anderen den Weg durch die Durchlaßstraße

und ziehe den Mantelkragen höher, wenn ich sie blicklos überquere, um hinaus zu den

Gräbern zu kommen, ein Durchreisender, dem niemand seine Herkunft ansieht.“ Steht in der

Prosa „Jugend in einer österreichischen Stadt“ von Ingeborg Bachmann. Immer wieder,

besonders abends, wenn es dämmert und in Klagenfurt die Straßen leer werden, gehe ich von

der Khevenhüllerstraße, über die Radetzkystraße, Richtung Kaserne, wenige Hundert Meter

weiter, in die Henselstraße, in der Ingeborg Bachmann einen Teil ihrer Kindheit und ihre

Jugend verbracht hat, betrachte einen großen, an der Zauntür des Nachbarhauses hängenden

Schildpattkranz, einen Katzensilberkranz, wie ich ihn nenne, der aus hunderten hostiengroßen

Schildpatttalern zusammengefügt ist, ziehe ein leicht angeklebtes Schildpatt aus dem Kranz,

2

stecke es schnell und verstohlen ein – auf meinem Schreibtisch wird es liegen müssen, sage

ich mir, während ich diesen Text schreibe – und gehe, an das Katzensilber meiner Kindheit

denkend, ein paar Schritte weiter zum Haus Nummer 26, zum Haus der Ingeborg Bachmann,

das Katzensilber vor Augen, das ich damals am Flussufer der Drau gesammelt, nach Hause

getragen, als Lesezeichen in Winnetou I hineingesteckt habe – ein paar Jahre, bevor ich den

Namen Ingeborg Bachmann das erste Mal hörte -,  an der Stelle, wo Winnetou bei einem

Zweikampf seinem damals noch weißen Feind Old Shatterhand ein Messer ins Herz stoßen

wollte, aber auf der linken Brusttasche seines Gegners an der Sardinenbüchse abrutschte, so

daß das Messer des Indianers seinem Feind Old Shatterhand oberhalb des Halses und

innerhalb der Kinnlade in den Mund und durch die Zunge stieß und sein Blut, wie es in

Winnetou I steht, „aus der äußeren Wundöffnung am Hals in einem beinahe fingerdicken

Strahle herausrann“.

2.

Vor dem Haus von Ingeborg Bachmann stehend und auf den über die Hausmauer rankenden

Rosenstrauch und die Gedenktafel der Dichterin verdeckenden weißen und rosafarbenen

Rosenblüten schauend, schiele ich immer wieder nach rechts, ein paar Häuser weiter,

stadteinwärts, aufs Gartentor in der Henselstraße Nummer 22, an dem der große, schwere

Schildpattkranz hängt, und stelle mir vor, dass dieser Schildpattkranz am Gartentor des

Hauses von Ingeborg Bachmann angebracht ist mit einer langen breiten Schleife und mit den

aufgedruckten Worten aus ihrer Prosa „Jugend in einer österreichischen Stadt: „In der

Ausdünstung von Ölböden, von ein paar Hundert Kinderleben, Zwergenmänteln, verbranntem

Radiergummi, zwischen Tränen und Tadel, Eckenstehen, Knien und unstillbarem Schwätzen

sind zu leisten: ein Alphabet und das Einmaleins, eine Rechtschreibung und zehn Gebote.“

Wenn Ingeborg Bachmann von der Ausdünstung der Ölböden in der Schule spricht, tauchen

wieder die eigenen Erinnerungen vom schwarzen Ölboden im Unterrichtsraum auf, in der

3

„Klasse“ der Dorfvolksschule, wie wir den Raum nannten – damals, wann war das? – vor

einem halben Jahrhundert schon, als der Kleindienst Gerhard, der älteste Sohn einer

Keuschlerfamilie, deren Kinder jahrelang versteckt im eigenen Haus und Hof gehalten

wurden und niemals mit den Bauernkindern des Dorfes spielen durften,  zum ersten Mal an

die Dorföffentlichkeit, in die Schule gehen sollte und sich im Flur des Schulhauses gegen den

stark nach Öl  riechenden Boden stemmte und schrie – wir warteten in der Klasse, in den uns

zugeteilten Sitzbänken auf unseren zukünftigen Mitschüler -, so schrie, dass mich sein

Schreien an das furchterregende  Zwillen eines Schweins erinnerte, das, festgebunden mit

einem kotbeschmierten Strick am Oberkiefer, aus dem Stallglitsch in den Hof hinausgezogen

wurde, worauf zwei stark behaarte menschliche Hände den geladenen silbernen

Bolzenschußapparat, den „Buffer“, wie wir ihn nannten, an den Schädel des sich gegen den

Hofboden stemmenden, widerstrebenden Schweins hielten, der Menschenkörper zurückfuhr,

das Schwein zusammensackte, der zappelnde dicke Fleischwanst mit hocherhobenen Beinen

vor dem Misthaufen lag, mit einem großen Küchenmesser in seinen Hals gestochert und das

fingerdick warm herausströmende, in die Waschschüssel, über der sich am Wochenende mit

einer Terpentinseife, auf der ein Hirsch aufgedruckt war, die Kinder die Achselhöhlen

wuschen, schäumende Schweinsblut von der taubstummen Magd aufgefangen wurde, und

während ich in der Henselstraße vor dem Haus von Ingeborg Bachmann stehe und auf den

Rosenstrauch an der rosaroten Hausmauer schaue, mir die sich gegen den schwarzen Ölboden

stemmenden Füße des weinenden und zwillenden Kleindienst Gerhard vorstelle, der von zwei

Erwachsenen, von seiner Mutter und von dem Augengläser tragenden Lehrer, in die Klasse

hineingezogen werden musste, fallen mir auch die Worte meines inzwischen

dreizehnjährigen, damals siebenjährigen Sohnes ein, der sich auch am zweiten Schultag gegen

die Türschwelle der Schule stemmte und flehentlich sagte: „Ich möchte nicht in die Schule

gehen, ich möchte Schriftsteller werden!“

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3.

„Kinder legen alte Worte ab und neue an“, steht in der Prosa „Jugend in einer

österreichischen Stadt“ – einer Stadt, die Ingeborg Bachmann in dieser Geschichte nur einmal

mit dem Buchstaben „K“ identifiziert. Immer noch vor dem Haus von Ingeborg Bachmann

stehend, auf die Blüten des hoch am Gemäuer aufragenden und die Gedenktafel verdeckenden

Rosenstrauchs und wieder sehnsuchtsvoll nach rechts auf den am Gartentor des

Nachbarhauses hängenden Schildpattkranz schauend, erinnerte ich mich an einen Herbsttag –

damals, wann war das? -, als ich, aus Klagenfurt kommend, in meinem Heimatdorf Kamering

meinen Freund, den Schneiderssohn besuchte, in die nach Stoffballen und Zigaretten

riechende, großräumige Küche hineinging, in der seine Mutter an der Singer-Nähmaschine

ratterte, sein Vater mit der diskusförmigen, kleinen rosaroten Schneiderkreide den

angeschnittenen Stoff markierte, und wir aus dem Radio hörten, dass in Rom die in

Klagenfurt aufgewachsene, österreichische Dichterin Ingeborg Bachmann nach einem

Brandunfall in ihrer Wohnung ihren schweren Verletzungen erlegen sei. Das Wort „erlegen“

hatte mich damals, als Jugendlichen, irritiert und erschreckt, die Radiostimme sprach nicht

von Tod und Sterben, sondern von „erlegen“. Ich ahnte nur, dass die Dichterin tot war, ich

hatte auch nicht den Mut die Schneiderin zu fragen, was denn das Wort „erlegen“ überhaupt

bedeutet. In dieser Radiomeldung war auch davon die Rede, dass Ingeborg Bachmann unter

Drogen gestanden haben soll, Alkohol und Tabletten eingenommen habe und mit einer

brennenden Zigarette eingeschlafen sei, die schließlich einen Schwelbrand auslöste.

Ribiselsaft schlürfend und mit einer Gabel im Kirschkuchen stochernd, die Kirschkerne in

unsere Hände spuckend, schauten wir in der Schneiderwerkstatt mit Gänsehaut immer wieder

aufs kleine Kofferradio, warteten, begleitet von den Morsezeichen der ratternden Singer-

Nähmaschine, die nächste volle Stunde ab, um dieselbe Meldung mit neuen Details und

vielleicht auch noch einmal das Wort „erlegen“ zu hören, das wir bis dahin nicht einmal vom

Hörensagen kannten.

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4.

„Noch lieber sind sie unter sich, nisten sich auf dem Dachboden ein und schreien manchmal

im Versteck, um ihre verkrüppelten Stimmen auszuprobieren. Sie stoßen leise kleine

Rebellenschreie vor Spinnennetzen aus.“ Erlegen, um es so zu sagen, erlegen, sage ich und

befühle mit der durchstochenen, vernarbten Zunge meinen Gaumen mit Groll und

Verzweiflung, denn ich sehe zappelnde Kinderbeine auf dem Asphalt vor mir, erlegen in

dieser Stadt, in der ich auch schon mein zweites Jahrzehnt verbringe und in der Ingeborg

Bachmann in der Henselstraße aufgewachsen ist, seinen Verletzungen erlegen ist auch der

neunjährige Lorenz Woschitz, vor zwei Jahren, als einem größenwahnsinnig gewordenen

Bürgermeister und einem ebenso größenwahnsinnigen Landeshauptmann, den beiden

Hausherrn der Stadt K. und des Landes K., in den Kopf gestiegen war – der eine hat später,

schwer alkoholisiert, aus seinem mit dreifach überhöhter Geschwindigkeit fahrenden Auto ein

beim Aufprall mehrfach sich überschlagendes Geschoß gemacht -, für drei Fußballspiele, für

viereinhalb Stunden Fußball also, ein gigantisches Fußballstadion in dieser Kleinstadt zu

bauen. Der neunjährige, gerade aus der Schule kommende Lorenz Woschitz, der auf dem

Heimweg war, wurde in Klagenfurt an einer Kreuzung – damals ein Dreivierteljahr lang eine

ein paar hundert Quadratmeter große Baustelle -, die er auf einem Zebrastreifen bei Grün

überquerte, von einem Lastwagen überfahren und getötet. Um das neue Fußballstadion

schneller fertig bauen zu können, in dem im Juni 2008 in Klagenfurt drei

Europameisterschaftsspiele stattfanden, wurde von dieser Kreuzung, an der sich der tödliche

Unfall ereignete, immer wieder Personal zu Arbeiten ins Fußballstadion abgezogen,

manchmal sah man wochenlang keine Arbeiter auf dieser mit Verkehrstafeln und

Hindernissen vollgepflasterten, die Autofahrer irritierenden Kreuzung, und so haben die

verantwortlichen Straßenbauer, die Sensenmänner von Klagenfurt, wie ich sie nenne,

schließlich  den Tod eines Schulkindes buchstäblich aus dem Asphalt gestampft. Von einem

Omnibus aus, der im Verkehr ins Stocken geraten war, sahen Schulkinder den sterbenden,

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noch mit den Beinen zappelnden, neunjährigen Lorenz Woschitz auf dem Asphalt liegen, in

der Radetzkystraße, wenige hundert Meter von der Henselstraße entfernt, in der Ingeborg

Bachmann im Haus mit der Nummer 26  Kindheit  und  Jugend verbracht hat. „Die Kinder

haben keine Zukunft.“, steht in der Prosa „Jugend in einer österreichischen Stadt“. „Sie

fürchten sich vor der ganzen Welt. Sie machen sich kein Bild von ihr, nur von dem Hüben und

Drüben, denn es lässt sich mit Kreidestrichen begrenzen. Sie hüpfen auf einem Bein in die

Hölle und springen mit beiden Beinen in den Himmel.“

5.

Diese Stadt Klagenfurt, die sich seit über dreißig Jahren, jährlich im Juni, in der Zeit der

Lindenblüte, als deutschsprachige Literaturhauptstadt feiern lässt, ist wohl die einzige Stadt

Mitteleuropas mit 100.000 Einwohnern, in der es keine eigene Stadtbibliothek gibt, in einem

Land, in dem der damalige, inzwischen eingeäscherte Landeshauptmann gemeinsam mit dem

röm.-kath. Parteivorsitzenden der sogenannten christlich-sozialen Volkspartei – der vor einem

Jahr einen schweren Verkehrsunfall überlebt und nach seiner Genesung im Freundeskreis

demutsvoll erzählt hat, dass ihm, um seine Worte zu gebrauchen, die „Lourdes-Mitzi“ beim

Verkehrsunfall das Leben gerettet hat -, dieser Kärntner ÖVP-Vorsitzende und der ehemalige

Kärntner Landeshauptmann, der sich mit seiner Asche aus dem Staub gemacht hat, haben im

vergangenen Jahr beim Verkauf der Kärntner Hypo-Bank einem Villacher Steuerberater für

seine zweimonatige mündliche Beratung ein Honorar in Höhe von 6 Millionen Euro in

räuberischer Manier aus Landesvermögen zugeschanzt, und höchst appetitlicherweise ist

dieser Villacher Steuerberater auch noch der persönliche Steuerberater des Kärntner ÖVP-

Politikers, dem himmel- und gottseidank die Lourdes-Mitzi bei einem Verkehrsunfall das

Leben gerettet hat. Gegrüßt seist du, Maria, Königin der Güte, Ölbaum der Barmherzigkeit,

durch welchen uns die Arznei des Lebens zukommt! Das gigantische Stadion, das für drei

Europameisterschaftsspiele gebaut wurde, hat über 70 Millionen Euro, also eine Milliarde

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Schilling gekostet, und der Villacher Steuerberater hat für seine zwei Monate lange mündliche

Beratung, von diesen beiden Politikern 6 Millionen Euro, also 84 Millionen Schilling,

eingestreift. Der von den beiden Politikern auf diese Art und Weise zum Multi-Millionär

gemachte Steuerberater begründete die Höhe des Honorars unter anderem mit den Worten:

„Es waren zwei intensive Arbeitsmonate!“ und „Ich habe mein Werk abgeliefert!“ (Zuerst

hätten es 12 Millionen Euro Honorar sein sollen, aber er hat sich erweichen lassen und hat

dem Land einen, um seine Worte zu gebrauchen, „Patriotenrabatt“ gewährt und schließlich

nur mehr 6 Millionen Euro verlangt und bekommen.) Aber für eine Stadtbibliothek in der

Landeshauptstadt, wie es sie in jeder Stadt Mitteleuropas gibt, hatten diese drei erwähnten

Politiker in den letzten Jahren, und eigentlich seit dieser Literaturwettbewerb existiert, kein

Geld. Sie haben kein Geld für eine Bibliothek für Kinder und Jugendliche. Sie haben kein

Geld für Bücher. Sie haben kein Geld für die Bücher von Ingeborg Bachmann. Sie haben kein

Geld für den „Guten Gott von Manhattan“. Sie haben kein Geld für die „Anrufung des

Großen Bären“. Sie haben kein Geld für „Die gestundete Zeit“. Sie haben kein Geld für

„Malina“, für „Das dreißigste Jahr“. Seit über dreißig Jahren haben sie kein Büchergeld für

die Jugend dieser österreichischen Stadt! denke ich, in der Henselstraße, vor dem Haus von

Ingeborg Bachmann stehend, auf den an der rosaroten Hausmauer sich hochrankenden

Rosenstrauch und immer wieder nach rechts zum Schildpattkranz schielend, der schwer auf

der Gartentür des Nachbarhauses hängt. „Es ist kein Geld im Haus. Keine Münze fällt mehr

ins Sparschwein. Vor Kindern spricht man nur in Andeutungen. Sie können nicht erraten,

dass das Land im Begriff ist, sich zu verkaufen und den Himmel dazu, an dem alle ziehen, bis

er zerreißt und ein schwarzes Loch freigibt.“ Um die Politik Willy Brandts zu unterstützen,

drückte im Oktober 1972, also ein Jahr vor dem Tod von Ingeborg Bachmann, bei einem

Parteitag der Schriftsteller und  Literaturnobelpreisträger Heinrich Böll, seine Abscheu vor

den Mächtigen, die keine Scham haben, mit folgenden Worten aus: „Es gibt nicht nur eine

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Gewalt auf der Straße, Gewalt in Bomben, Pistolen, Knüppeln und Steinen, es gibt auch

Gewalt und Gewalten, die auf der Bank liegen und an der Börse hoch gehandelt werden.“

6.

„Die Durchlaßstraße hat ihren Namen nicht von dem Spiel, in dem die Räuber

durchmarschieren, aber die Kinder dachten lange, das wäre so“, schreibt Ingeborg

Bachmann in ihrer Geschichte „Jugend in einer österreichischen Stadt“. Und: „Erst später,

als die Beine sie weiter trugen, haben sie den Durchlaß gesehen, die kleine Unterführung,

über die der Zug nach Wien fährt. Hier mussten die Neugierigen hindurch, die zum Flugfeld

wollten, über die Felder, quer durch die Herbststickereien. Jemand ist auf die Idee

gekommen, den Flugplatz neben den Friedhof zu legen, und die Leute in K. meinten, es sei

günstig für die Beerdigung der Piloten, die eine Zeitlang Übungsflüge machten. Die Piloten

taten niemand den Gefallen, abzustürzen. Die Kinder brüllten immer: Ein Flieger! Ein

Flieger! Sie hoben ihnen die Arme entgegen, als wollten sie sie einfangen…“ Ich verlasse die

Henselstraße, verabschiede mich noch von der die rosarote Hausmauer hochrankende

Rosenstaude und vom Schildpattkranz, gehe die St. Veiter Straße entlang, am rosaroten Haus

mit der Nummer 24 vorbei, in dem der Zeichner Alfred Kubin vier Jahre lang als Jugendlicher

verbracht hat, zur Durchlaßstraße, durch die Unterführung, über die der Zug nach Wien fährt,

zum Annabichler Friedhof. Einen Steinwurf nur vom Grab von der Ingeborg Bachmann und

einen Katzenhechtsprung vom Flugplatz entfernt, ist das Grab des neunjährigen Lorenz

Woschitz. Weitauseinander gegrätscht und unendlich verlängert hat man seine Beine, der eine

Fuß ist im Himmel, der andere ist in der Hölle, um die Worte von Ingeborg Bachmann zu

paraphrasieren, und auf der Straße ist in der Todesstunde eine Kreidezeichnung in Gestalt

eines Kindes geblieben, bis sie ausradiert worden ist vom Regen, Staub oder Wind. Der

Magistrat der Stadt Klagenfurt war nicht imstande, der Familie einen zinslosen Kredit für die

Begräbniskosten – mit weißem Kindersarg – zu gewähren. Es gibt dafür keinen

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Budgetposten! soll es wörtlich geheißen haben. Rote und lachsfarbene Nelken blühen auf dem

Grab des Kindes, violette Stiefmütterchen, ein Herz aus Glas als Blumenbehälter, ein blauer

Lederball, auf dem „Euro 2008“ steht, auf dem kleinen, schönen Grabstein das Brustbild des

neunjährigen Buben, ein blauer, leicht bewölkter Himmel hinter seinem blonden Scheitel.

„Wir vermissen dich!“ steht auf einem danebengesetzten, kleineren Stein, neben einem

Gipsengel. Ja, wir vermissen dich, Lorenz Woschitz! Mit meinen Schritten vermesse ich die

steinwurfweite Entfernung bis zum Grab von Ingeborg Bachmann, in dessen Mitte, umgeben

von der Umklammerung niedergeschnittener Buchsbaumsträucher, ein rostfarbener

Keramiktopf mit rosaroten Petunien steht. Auf ihrem Grabstein, zwischen den Buchstaben A

und C des Namens Bachmann, steckt ein kleiner, weißer, ein wohl vom Bachwasser, denke

ich, herzförmig zugeschliffener Stein. „In dem Mietshaus in der Durchlaßstraße müssen die

Kinder die Schuhe ausziehen und in Strümpfen spielen, weil sie über dem Hausherrn wohnen.

Sie dürfen nur flüstern und werden sich das Flüstern nicht mehr abgewöhnen in diesem

Leben. In der Schule sagen die Lehrer zu ihnen: Schlagen sollte man euch, bis ihr den Mund

auftut. Schlagen… Zwischen dem Vorwurf, zu laut zu sein, und dem Vorwurf, zu leise zu sein,

richten sie sich schweigend ein.“

7.

Als ich mich vor vierzehn Tagen, auf einer Lesereise in der Türkei, in Ost-Anatolien, in der

Stadt Van aufhielt, sechzig Kilometer von der irakischen Grenze entfernt, durch die Stadt ging

und in einer Markthalle eine Scheibtruhe sah, in der sich an die dreißig, vierzig schwarze,

blutige Schafsschädel stapelten, da dachte ich, während der Fleischhauer die schwarzen

Schafsschädel nacheinander in einen Schacht hineinwarf, wie lange werden sich die

Bevölkerung des Landes K. und die Bewohner der Stadt K. von diesen schamlosen und

räuberischen Politikern, den Hausherrn des Landes Kärnten und den Hausherrn der Stadt

Klagenfurt, noch ausbeuten lassen, wann werden sie endlich auf die Straße gehen und den

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Mund aufmachen, wie lange werden sie sich noch schweigend einrichten, wie lange noch

werden sie demütig sein und sich lammfromm ausrauben lassen, bis sie vielleicht, die

Bevölkerung und die Bewohner dieser Stadt und dieses Landes,  mit letztem großen Staunen

vor ihren eigenen Eingeweiden stehen, die ihnen zu Füßen liegen werden, wie lange noch,

dachte ich, als ich dem anatolischen Fleischhändler zuschaute, wie er nacheinander die

blutigen, schwarzen Schädel der Schafe entsorgte, bis die blutbeschmierte Scheibtruhe leer

war und ein Kind in einer Schlangenlinie mit ihr davonfuhr. „Zeit der Trophäen, Zeit der

Weihnachten, ohne Blick voraus, ohne Blick zurück, Zeit der Kürbisnächte, der Geister und

Schrecken ohne Ende. Im Guten, im Bösen: hoffnunglos.“

Amnesty international gibts wieder!

Juli 2, 2009 von oren1

Ich hab  schon geglaubt, die haben sich aufgelöst oder sind auf Urlaub, so was von weg vom Bildschirm wie Amnesty in den letzten Wochen war, ist selten. Aber jetzt sind sie wieder da, beinhart, unbestechlich beleuchten sie die Greuel dieser Welt. Sie decken auf, klagen an immer auf das Wohl der Unterdrückten blickend.

Aber nein, nicht im Iran, bitte!!! Israel ist wieder dran. Die haben sich doch tatsächlich böse verhalten, die schiachen Israelis. In Gaza sind Zivilisten umgekommen! (Wie unterscheidet man in Gaza Zivilisten und Hamas Terroristen??) Also während im Iran eine Demokratiebewegung brutalst niedergeknüppelt wird, passt Amnesty auf, dass die bösen Israelis nicht so gemein zu den Palestinensern sind… http://derstandard.at/fs/1245820607861/Nach-Gaza-Krieg-Amnesty-wirft-Israel-und-Hamas-Kriegsverbrechen-vor

Hitler der Lachsack II

Juli 1, 2009 von oren1

Mister Bimmler is ja auch nicht schlecht. Und da gibts noch immer welche, die ihm nachlaufen würden….

Der Grölaz Haider war nicht besoffen, ganz wirklich!

Juni 28, 2009 von oren1

Heulsuse Petzner gibt in der Zeitung Österreich ein Interview. Was kann ein Petzner da schon von sich geben? Zum Beispiel, dass er an ein Attentat glaubt oder es nicht ausschliesst. Er meint Haider, der Grölaz hatte Geheiminformationen und wusste über die Ursachen der Finanzkrise bescheid. Na und wo glaubt ein versoffener Landeshauptmann seien diese Ursachen zu suchen? Richtig! Natürlich an der Ostküste, no na! Das hat der Haider also aufgedeckt und die mächtige Lobby der Ostküste hat dann ein Attentat auf ihn verübt. Freilich. Als Beweis führt Petzner an, dass viele Kärntner das auch glauben.

Der derzeitige Landeshauptmann von Kärnten, Dörfler, der im Fasching viel witziger ist, glaubt auch nicht an die Alkololisierung Haiders, die Kärntner übrigens auch nicht. Vom Dörfler hat man ja in letzter Zeit recht wenig gehört, nein, er hat nicht gearbeitet, ich bitte Sie, er hat heftig kassiert, nämlich Parteienförderungen. Trotzdem sind ihm die Witze ausgegangen, nicht eimal  die primitiven Negerwitze fallen ihm mehr ein.

Ich frage mich, was die „mächtige Ostküste“, wenn sie schon so mächtig ist, wie sie diese Provinzversager meinen, mit einem versoffenen Landeshauptmann zu tun haben will, der über die Wirtschaftskrise deliriert. Ausser in Kärnten war Haider sogar im restlichen Österreich nur mehr eine Lachnummer. In der wirklichen Welt, also ausserhalb Kärntens, hat der Namen Haider nicht einmal einen Rülpser oder einen Schass produziert. Aber in Kärnten will man natürlich das Süppchen, aufgrund der eigenen Unfähigkeit, am kochen halten und die Kärntner…na ja ich sag nicht mehr dazu.

So funktioniert das halt, das Land ist überall Schlusslicht, vom Grölaz Richtung Ruin getrieben, weil er nur manisch von Event zu Event jettete und jetzt ist doch so ein Ostküstensündenbock praktisch, oder?

Wo ist der Iran geblieben?

Juni 27, 2009 von oren1

Seit ca. zwei Tagen ist der Iran aus den Schlagzeilen verschwunden, in den Kommentaren war er eigentlich nie wirklich. Der Tod Michael Jacksons hat ihn von dort, wo er nicht war, noch einmal raus katapultiert. Es interessiert nur ganz Wenige offensichtlich, wenn dort Demonstranten verhaftet, erschossen, erschlagen usw. werden. Es interessiert nur ganz wenige wenn dort das Regime westliches HiTec dazu verwendet, Menschen zu überwachen und verschwinden zu lassen. Der Iran verkauft sich schlecht, die Menschen gehen für Iraner nicht auf die Strasse, international tut sich nichts, keine Unoresolutionen nix.

Wenn ich an den Sturm der Entrüstung denke, der quer durch die westliche Gesellschaft tobte, als sich Israel endlich dazu entschlossen hat, sich nicht mehr von Raketen terrorisieren zu lassen….Da waren alle sofort dabei, von Amnestie international bis zu jeden kleinen vertrottelten Bürgermeister, jeder wusste, dass Israel wieder einmal „unverhältnismässig“ antwortet. Unzählige Demonstrationen in allen Städten, unzählige politisch motivierte Angriffe auf jüdische Bürger, sogar eine israelische Flagge wurde von der Polizei entfernt, weil sie friedliche Demonstranten, die Flaschen und Steine auf das Haus warfen, provoziert hat. Solidarität mit der klerikal faschistischen Hamas war für jeden roten und sonst färbigen Politiker ein Muss. Genauso wie sie jetzt alle betreten schweigen wenn ein klerikal faschistisches Regime auf die Bürger des Staates, den es beherrscht, eindrischt.

Es ist ja so cool und vor allem ungefährlich gegen Amerika oder Israel zu demonstrieren, da kann man sicher sein, dass man keinerlei Risiko eingeht, man kann so zu sagen komfortabel menschlich sein, ist im Mainstream und muss keine Folgen befürchten. Bei den durchgeknallten Mullahs weiss man ja nie….

Noch einmal Schwab von der FPÖ

Juni 26, 2009 von oren1

„Es wäre gut, wenn sich wir integrieren“

Dem Mann gebührt der Kleinkunstpreis, auch wenn er sich dessen nicht bewusst ist. Geniessen Sie ihn, die Welt ist traurig genug!

Matthias Kuentzel: Der Westen fällt der iranischen Protestbewegung in den Rücken

Juni 25, 2009 von oren1

Iran, Stimmen aus dem Dunkeln

Juni 24, 2009 von oren1

Iran

Juni 24, 2009 von oren1

allcorrespondents

Bild 5

FPÖ-Niveau pur!!

Juni 23, 2009 von oren1

Mehr muss man eigentlich über die FPÖ nicht wissen. Mehr ist nicht zu sagen, mehr ist in der FPÖ nicht drinnen.

Freiheit für die Menschen in Iran!!

Juni 22, 2009 von oren1

Lesen Sie das, selten hat mich etwas so berührt!

http://niacblog.wordpress.com/2009/06/21/a-day-in-the-life/#more-2473 grossartig!

Endlich, Kärnten ist Spitzenreiter!

Juni 20, 2009 von oren1

Das Schlusslicht Kärnten, dass Dank der weitsichtigen Politik des BZÖ und des verstorbenen Haider tief verschuldet ist, hat endlich einen Spitzenreiterplatz eingenommen. Nämlich ist es das Bundesland mit der höchsten Parteienförderung. 30 Euro pro Kopf jedes wahlberechtigten Kärntners kassieren diese unwählbaren Politverbrecher. Übrigens haben SPÖ, ÖVP, BZÖ und Grüne in trauter Einheit ihre Bereicherung beschlossen.

Gratuliere Kärnten!

Die drei Weltreligionen…

Juni 20, 2009 von oren1

Was soll man dazu sagen, was noch nicht gesagt wurde? Sicher ist, die Depperten sterben nicht aus und haben auch nicht vor es zu tun. Schade eigentlich…

http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/ulrich_sahm_narren_auf_dem_berg/